gruesse aus tonga

Donnerstag, 30. April 2009
















malo e lelei,
ich wollte mich nur mal kurz melden und sagen das ich noch lebe,
ich hatte fuer 2 wochen keinen strom und kein internet. aber ich lebe noch :)
Ich bin von christchurch uber auckland nach tongatapu (hauptinsel) geflogen und abends um 10 uhr angekommen. gluecklicherweise hatte ich schon m voraus ein bett bei tonis guesthouse gebucht... ansonsten haette ich nciht gewusst wohin mit mir. meine sorge war das ich in toga vereinsamen wuerde, weil gerade nebensaison ist und tonga generell sehr untouristisch ist. dem war gluecklicherweise nicht so. im guesthouse haben sich viele traveller getroffen und ausgetauscht. mein plan war, so schnell wie moeglich von der hauptinsel zu verschwinden und mein paradies zu finden. aber das war gar nciht so einfach. sonntags geht in tonga gar nichts... keine fluege, keine faehre, kein essen kein benzin :) . ich habe miich dann mit viven und gen zusammengetan und einen flug nach ha'apai gebucht. fliegen ist hier teuer... aber das war es mir wert... nachdem ich horrorgeschichten von der faehre gehoert habe. jedenfalls habe ich 3 tage bei toni verbracht, habe eingekauft, die stadt erkundet und islandtrips mit einigen travellern unternommen. dann ging es endlich nach ha'apai mit einer alten propellermaschine :) dort angekommen wollten wir in die stadt fahren... doch es war weit und breit kein mensch zu sehen... geschweige denn ein taxi. also im flughafen ein taxi rufen lassen. wir hatten gehoert das es auf uoleva einer insel weiter entfernt eine nette unterkunft gibt ohne strom und ohne fliessendwasser.:) im cafe der stadt haben wir dann auch den besitzer getroffen (soni) und er hat uns gleich mitgenommen auf die einsame insel. sein resort besteht aus ein paar holzhuetten einer gemeinschaftsdusche und klo und einer kueche. dazu gibt es noch jede menge schweine, huehner und hunde. am anfang war es schwer fuer mich sich an die einfachen verhaeltnisse zu gewoehnen... gerade an die fliegen und moskitos ... arghh... aber nach ein paar tagen habe ich mich eingelebt und das leben ohne strom und fliessend wasser genossen. insgesamt war ich 13 tage auf der insel...am anfang dachte ich, dass ich mich nach einer woche langweilen wuerde aber dem war nciht so. es gab zum glueck noch andere traveller und jede menge beschaeftigungsmoeglichkeiten wie zum beispiel, schnorcheln, lesen, inselerkunden, kokusnuesse sammeln und oeffnen mit den hunden spielen, lagerfeuer,etc. die letzten tage auf uoleva gings mir nicht so gut. hatte durchfall und der ging irgendwie nicht weg. selbst auf tongatapu hatte ich es noch 2 tage. aber ich denke das war einfach nur das wasser dass wir dort getrunken haben. hoffentlich keine parasiten... ahhh
die letzten tage auf tongatapu bin ich noch in die kirche gegangen, war shoppen und bin noch auf eine andere insel fuer einen tag gefahren. die katholishce kirche verlief sehr nach plan ab, wobei der gesang des chors beeindurckend war. auf dem weg zum guesthouse haben wir noch eine new life church besucht, in der sehr viel bewegung und stimmung war. es gab betraege von kindern die gesungen und getanzt haben, dann hat eine band gespielt und es war eine stimmung wie auf einem rockkonzert und jeden war gluecklich und hat gelacht :)
tonga ist noch ein geheimtipp unter den suedseeinseln. es gibt wenig tourismus und der findet nur in vauvau statt. in ha'apai ist man froh wnen man mal einen palangi (auslaender) sieht. tonganer sind generel freundlich aber ich habe mir sie noch froehlicher vorgestellt.
ganz liebe gruesse in die welt nach europa deutschland und berlin und wo ihr sonst so seid.
p.s. weniger als 3 wochen dann bin ich wieder da!