schreibfaul, fotofaul, reiselustig

Samstag, 6. Dezember 2008












































































































































































































































































































hallo ihr fleissigen leser (gibt es euch ueberhaupt noch?),
jaaa, es stinmmt, wir haben mal wieder lange nicht geschrieben. und meine herren, es ist auch schon wieder ganz schoen viel passiert.
nachdem die thais sich ueberlegt haben, sich gegenseitig zu hassen, sind wir schnell aus dem land gefluechtet und haben uns auf den weg nach kambodscha gemacht. das war allerdings nicht so einfach, wie uns versprochen wurde. unser schoener minibus, der um 7 uhr morgens abholte war prima. air condition und bequem. bis zur grenze war alles in ordnung... aber dann haben wir viel zu viel geld fuer die visa bezahlt und einmal ueber die grenze gelaufen, fuhr der bus auch nicht mehr weiter. wir wurden vor die wahl gestellt, entweder einen bus mit 40 leuten zu nehmen, der allerdings erst voll werden muss (also so ungefaehr 2 stunden warten), ohne air condition ist und 6 stunden bis nach siem reap braucht oder ein taxi zu nehmen, was 3 stunden braucht und 10 dollar pro person kostet. da wir nun schon 8 stunden fahrt hinter uns hatten, haben wir uns dann fuer das taxi entschieden und das war auch wirklich eine gute wahl. die strasse war in keinem zustand, den ein bus gerne mitmacht.
mit 2 neuen freunden haben wir uns dann auf die suche nach einem guesthouse gemacht, was auch wieder nicht so einfach war. kambodscha ist voll von touristen, die keine lust mehr auf thailand hatten. naja wir waren trotzdem erfolgreich und verbrachten wirklich schoene tage in siem reap. nach einem tag stadterkundschaft haben wir uns am naechsten dann morgens um 5 aus dem bett gequaelt um die tempel von agkor anzugucken. es war einfach phaenomenal. wir haben uns ein tuk-tuk fuer den ganzen tag gemietet und sind von tempel zu tempel gefahren und sind aus dem staunen kaum noch rausgekommen. das kann mans chwer beschreiben und wahrscheinlich wirken selbst die fotos nicht so imponierend. das muss man halt einfach live gesehen haben, so wie wir :)
nachmittags haben wir dann eine bootstour durch ein floating village gemacht. auch beeindruckend. es gibt da ein ganzes dorf, was in haeusern auf dem see wohnt ein halbes jahr laeuft. wenn die trockenzeit anfaengt und der see trockenliegt ziehen sie dann fuer ein halbes jahr ins gebirge. und an beiden orten haben sie alles: auf dem see gab es eine schule, einen basketballplatz und einen tempel.
ein wirklich schoener und spannender tag.

dann sind wir aber auch schon wieder weitergefahren nach phnom penh. die stadt ist groesser und hektischer und als stadt selbst nicht ganz so schoen. wir haben aber auch wieder mit 3 anderen travellern einen gelungenen ausflug gemacht. als erstes haben wir uns die killing fields angeguckt und hinterher sind wir noch in das musem ueber den genocid gegangen, wo nachmittags auch ein film darueber lief. es war erschreckend zu sehen, was in der zeit in kambodscha passiert ist. hne zurueckhaltung wurden auch die brutalsten dinge offengelegt und hunderte von schaedeln ausgestellt. man sieht das land mit ganz anderen augen, wenn man bednekt, dass die bevoelkerung heute diese zeit ja eigentlich auch alles noch mitgekriegt hat. manche von ihnen waren moerder und manche opfer und heute leben sie zusammen und keiner weiss, wer wer ist.

weiter gings dann nach sihanoukville mal wieder ein bisschen strandleben geniessen. wir haben wunderbar entspannte 3 tage am meer verbracht, wobei man sagen muss, dass es auch da wieder relativ touristisch war. unsere geplante tour auf eine kleine verlassene insel hat nicht so ganz funktioniert, aber genossen haben wir die zeit da trotzdem. bier kostet uebrigens 30 cent und das direkt am strand mit einem schoenen 2,50 bbq dazu :)

gestern haben wir uns dann auf den rueckweg nach phnom penh gemacht, weil wir uns entschieden haben, den angeblichen 10 stundenweg nach ho chi minh city doch in 2 etappen auf uns nehmen. wir kennen ja mittlerweile die busse hier und wenn sie 4 stunden sagen kommen wir nach 6 an und das wollten wir uns mit dem grenzuebergang dann doch sparen.
also haben wir heute unseren weg fotgesetzt und sind gluecklich und zufrieden in vietnam angekommen. viel haben wir noch nicht gesehen, aber es scheint so, als muessten wir uns morgen mal wieder auf eine shoppingtour begeben :) ausserdem haben wir vor, das kriegsmuseum zu besichtigen und uns vielleicht mal wieder im massagesalon ein bisschen durchkneten zu lassen. achja, das wird schoen.

allerdings rennt uns ein bisschen die zeit davon und langsam muessen wir uns ueberlegen in welchem land wir wieviel zeit verbringen und darauf achten, dass wir nicht zuviel zeit verplempern. immerhin warten noch ganz vietnam und laos auf uns und anfang januar fliegen wir ja schon wieder weiter. da ist ein bisschen organisation angesagt, aber auch das machen wir mit links.

so, jetzt hat es hier aufgehoert zu regnen, dass heisst, wir koennen die strasse wieder betreten und uns auf die suche nach einem schoenen, wohlverdienten bier machen.
auf bald,
Phil und Isa