konnichiha, wir leben noch

Freitag, 14. November 2008
Ihr lieben treuen Blogleser,

es tut uns wirklich leid, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber Japan ist wirklich teuer. Wir hatten immer nur 10 Minuten freies Internet und die wurden genutzt, um die wichtigsten Dinge nachzugucken und der Familie zu schreiben. So kam es...aber keine Sorgen, uns geht es wirklich gut. Wir hatten erst eine knappe Woche Tokyo und sind jetzt seit Sonntag in Kyoto. Morgen Abend geht es dann mit dem Nachtbus auch schon wieder zurueck nach Tokyo, weil unser Flug von da aus am Montagmorgen nach Bangkok geht. Es ist schwer zu beschreiben, was wir alles erlebt haben, weil ihr euch vielleicht vorstellen koennt, es war nicht wenig. Tokyo ist toll, wir haben so gut wie alle Viertel gesehen und sind viel durch die Gegend gefahren. Wir haben viele Tempel und Shrines besichtig, haben den Fischmarkt angeguckt, waren in den Shopping-areas und haben im Sony-Center die neusten technischen Erfindungen bestaunt. Wir haben viele viele Parks gesehen und an Philipps Geburtstag haben wir einen wunderschoenen Ausflug in das Hafenviertel gemacht. Im Rathaus waren wir (fuer umsonst) im 45. Stock und hatten einen tollen Ausblick auf die Stadt. Unser Guesthouse war sehr klein, aber fein. Die Zimmer sind echt winzig und man ist den anderen Besuchern immer sehr nahe, weil man viel Zeit in der Lobby verbringt, wo sich alle Welt trifft, weil die Zimmer schlicht und einfach zu klein sind, um sich auch nur drin umzudrehen.

Mit dem Nachtbus, der wirklich mal komfortabel war sind wir dann auf nach Kyoto. Die Stadt bietet tausende, aber wirklich tausende Dinge, die man besichtigen kann. Man stolpert foermlich von einem Tempel in den naechsten Shrine und dann in den naechsten Park, wo die Baeume in den allerschoensten Farben stehen. Mit einem spanischen Paar aus dem Guesthouse haben wir einen Tagesauflug nach Nara gemacht, wo man einen riesengrossen Buddha im groessten hoelzernen Gebaeude der Welt bestaunen konnte. Dort wanderten wir auch wieder durch einen grossen Park, in dem viele Rehe wohnen und mal wieder hunderte von Tempel und Shrines stehen. Zum kroenenden Abschluss waren wir noch Sushi essen in einem Restaurant, wo das Essen auf einem Fliessband im Kreis an einem vorbeifaehrt.



Am Besten von allen Erfahrungen sind aber die Japaner selber. Sie sind so unglaublich hilfsbereit, das glaubt man gar nicht. Leider verstehen sie nicht allzuviel Englisch und so ist die Kommunikation immer ein Bisschen kompliziert, aber wenn man jemanden um Hilfe bittet, kann man sich ganz sicher darauf verlassen, dass man sie auch bekommt. Wenn wir Leute auf der Strasse nach dem Weg fragen fuehrt das oft dazu, dass sie einfach unseren Weg mit uns mitlaufen, obwohl sie eben noch in voelliger Hektik in die andere Richtung gelaufen sind.
Ausserdem sind die technischen Erfindungen hier auch einfach prima. Es gibt ueberall auf der Strasse, an jeder Ecke und sogar an jedem Tempel Getraenkeautomaten mit kalten und heissen Getraenken. Man kann sich hier heissen Kaffee aus dem Automaten holen!!! Und die Toiletten sind das Allerbeste. Leider ist es uns nicht moeglich, die tausend Funktionen zu durchleuchten, aber es ist doch immer wieder eine Freude, sich bei 10 Grad auf eine beheizte Klobrille zu setzen.
Mit unserer Unterkunft hier hatten wir wieder einmal richtig Glueck, wir sind bei einem sehr liebenswerten Japaner gelandet, der sehr schoene kleine Zimmer hat und eine super Kueche, eine heisse Dusche und ein elektrisches Klo. Alles in allem kein Vergleich zu Indien. Insgesamt muss man sowieso feststellen, dass wir hier immer ziemlich wenig beeindruckt von allem sind. Wuerde man von Berlin nach Japan fahren, waere man bestimmt sehr viel imponierter von der anderen Kultur und all den Dingen, die es so zu entdecken gibt. Aber abgehaertet wie wir sind, ist Japan einfach zu westlich und zu "normal" um uns in grosses Erstaunen zu versetzen.
Liebe Gruesse und sayonara,
Phil und Isa



















ein Riese im Hobbit-Land

Essen in Restaurants wir im Schaufenster als Plastikmodell dargestellt
(so braucht man auch keine englische Menu-Karte)


Japaner stehen besonders auf gruenen Tee, in allen moeglichen Formen, hier als Eis

Ja, Kyoto ist schoen :)

4 Kommentare:

  1. Anonym hat gesagt…

    toll toll toll :) und tolle bilder auch! toll:)
    liebste grüße
    magda

    14. November 2008 um 11:57  

  2. Anonym hat gesagt…

    test

    17. November 2008 um 07:34  

  3. Anonym hat gesagt…

    liebe gruesse von helmut und conni.
    wir bekommen bald einen 60 kilo hund aus russland. Dann braucht man nicht nach Tokio......

    alles liebe euch

    17. November 2008 um 07:36  

  4. Anonym hat gesagt…

    hallo ihr beiden!
    ich hoffe wir sehen uns in australien:)
    bis dahin eine wunderschöne Zeit!
    Eure Isa:)

    17. November 2008 um 13:24  

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