hallo ihr lieben,
oh man, da ist aber schon wieder viel passiert. wir sind so am rumkurven, da kann man unseren blog leicht mal vergessen. also, am 17. sind wir von tokyo nach bangkok geflogen, das war mal wieder eine umstellung: ungefaehr 15 grad waermer, andere waehrung und 2 stunden zeitverschiebung. und die leute sind total anders drauf, am anfang wurden wir von allen nur so angegrummelt. angekommen am flughafen freuten wir uns ueber die billigen preise, als wir uns dann aber aufmachten zur kaoh san road war die freude schnell verblasst. sooo billig, wie wir uns das vorgestellt haben war es dann naemlich doch nicht. wahrscheinlich sind wir einfach ein bisschen verwoehnt von indien. naja, mit unseren knapp 20 kilo auf den ruecken sind wir dann durch die nebenstrassen gestreunert auf der suche nach einem hotel, was in unserem reisefuehrer als billig und ruhig beschrieben wurde. es war nicht ganz leicht zu finden, aber der weg hat sich gelohnt. fuer 2,50 pro person und nacht hatten wir ein sauberes zimmer mit geteiltem bad und ruhig war es auch, obwohl es gleich neben der kaoh san road lag. ein volltreffer also. die naechsten 2 tage verbrachten wir ausschliesslich mit shoppen. man kommt in so einen kaufrausch, wenn man all die dinge ueberall sieht, die trotz allem noch so viel billiger sind, als in berlin. man wird voellig reizueberflutet und faengt teilweise sogar an, ueber dinge nachzudenken, die man in berlin nie angucken wuerde. man muss aber schon sagen, dass es auch viel ramsch gibt, viel touristenkram und die thais versuchen, einem touristenpreise aufzudruecken. so handelten wir und latschten die strassen entlang und verwoehnten uns ab und zu mit einem echt thailaendischen snack. das essen hier ist einfach prima: fuer isabel gibt es haufenweise obst und fuer philipp endlich mal wieder ein bisschen fleisch.
allgemein hatten wir den eindruck, genau im mittelding zwischen indien und japan gelandet zu sein. es gibt aermliche verhaeltnisse (allerdings nicht so aermlich wie in indien) und moderne gebiete (nicht ganz so modern wie in japan). wir wurden leider ein bisschen fotofaul, einfach weil uns nichts mehr so sehr imponiert, wir haben alles schon viel extremer erlebt.
inwischen haben wir bangkok wieder verlassen. am freitagmorgen haben wir uns aufgemacht auf eine insel namens koh chang (falls ihr auf der karte guckt, es gibt zwei inseln, die so heissen. wir sind auf der im nordosten). hier gammeln wir eigentlich hauptsaechlich am strand rum und erholen uns von all dem rumgefahre und sachen erleben. auch reisen kann ganz schoen anstrengend sein...
der strand ist wunderbar, besonders am morgen, mittags wird es aber so unendlich heiss, dass man es kaum aushaelt. sogar im schatten ist man nur noch am schwitzen und das wasser ist eher eine warme badewanne, als die wahre erfrischung. die insel ist wunderbar, aber man muss schon sagen, dass wir nicht gerade auf einer einsamen, unerkundeten insel gelandet sind. es gibt viele viele touristen hier und bungalows und restaurants ueberall. trotz allem aber kein vergleich zu bangkok. und die straende sind auch bei weitem nicht so voll, wie in europa. ausserdem hat der tourismus auch zur folge, dass es wenigstens klos gibt, wo man sich raufsetzen kann, wenn auch nicht mit spuelung :)
eigentlich war unser plan heute, den nationalpark und wasserfaelle zu besichtigen, elefanten soll es auch geben, allerdings ist heute der erste bewoelkte tag und es hat gerade angefangen zu regnen. deshalb verschieben wir das auf morgen oder heute nachmittag, wir werden sehen...
uebermorgen geht es dann auf nach kambodscha. bis dahin muessen wir uns noch einen ungefaehren plan ueber unsere route machen, damit wir wissen, wo wir die grenze am besten uebertreten und wie wir dann weiterfahren. auch ob wir dann nach laos oder vietnam fahren, es will alles wohl ueberlegt sein.
tollerweise haben wir auch noch ein paar probleme mit unseren fluggesellschaften, weil die es einfach nicht gebacken kriegen, einen flug um 100 prozent zu verschieben. bei der einen gesellschaft hat es geklappt und die andere hat es nciht gerafft, dabei geht es um den gleichn flug. verwirrung pur. hoffentlich kriegen wir das aus den anderen laendern noch hin, uns vernuenftig darum zu kuemmern. aber bisher haben wir ja alles gemeistert, da wird das ein leichtes sein.
ganz liebe gruesse aus dem heissen, sommerlichen thailand ins kalte, weihnachtliche berlin,
Phil und Isa
konnichiha, wir leben noch
Freitag, 14. November 2008
Ihr lieben treuen Blogleser,es tut uns wirklich leid, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber Japan ist wirklich teuer. Wir hatten immer nur 10 Minuten freies Internet und die wurden genutzt, um die wichtigsten Dinge nachzugucken und der Familie zu schreiben. So kam es...aber keine Sorgen, uns geht es wirklich gut. Wir hatten erst eine knappe Woche Tokyo und sind jetzt seit Sonntag in
Kyoto. Morgen Abend geht es dann mit dem Nachtbus auch schon wieder zurueck nach Tokyo, weil unser Flug von da aus am Montagmorgen nach Bangkok geht. Es ist schwer zu beschreiben, was wir alles erlebt haben, weil ihr euch vielleicht vorstellen koennt, es war nicht wenig. Tokyo ist toll, wir haben so gut wie alle Viertel gesehen und sind viel durch die Gegend gefahren. Wir haben vi
ele Tempel und Shrines besichtig, haben den Fischmarkt angeguckt, waren in den Shopping-areas und haben im Sony-Center die neusten technischen Erfindungen bestaunt. Wir haben viele viele Parks gesehen und an Philipps Geburtstag haben wir einen wunderschoenen Ausflug in das Hafenviertel gemacht. Im Rathaus waren wir (fuer umsonst) im 45. Stock und hatten einen tollen Ausblick auf die Stadt. Unser Guesthouse war sehr klein, aber fein. Die Zimmer sind echt winzig und man ist den anderen Besuchern immer sehr nahe, weil man viel Zeit in der Lobby verbringt, wo sich alle Welt trifft, weil die Zimmer schlicht und einfach zu klein sind, um sich auch nur drin umzudrehen.Mit dem Nachtbus, der wirklich mal komfortabel war sind wir dann auf nach Kyoto. Die Stadt bietet tausende, aber wirklich tausende Dinge, die man besichtigen kann. Man stolpert foerm
lich von einem Tempel in den naechsten Shrine und dann in den naechsten Park, wo die Baeume in den allerschoensten Farben stehen. Mit einem spanischen Paar aus dem Guesthouse haben wir einen Tagesauflug nach Nara gemacht, wo man einen riesengrossen Buddha im groessten hoelzernen Gebaeude der Welt bestaunen konnte. Dort wanderten wir auch wieder durch einen grossen Park, in dem viele Rehe wohnen und mal wieder hunderte von Tempel und Shrines stehen. Zum kroenenden Abschluss waren wir noch Sushi essen in einem Restaurant, wo das Essen auf einem Fliessband im Kreis an einem vorbeifaehrt.Am Besten von allen Erfahrungen sind aber die Japaner selber. Sie sind so unglaublich hilfsbereit, das glaubt man gar nicht. Leider verstehen sie nicht allzuviel Englisch und so ist die
Kommunikation immer ein Bisschen kompliziert, aber wenn man jemanden um Hilfe bittet, kann man sich ganz sicher darauf verlassen, dass man sie auch bekommt. Wenn wir Leute auf der Strasse nach dem Weg fragen fuehrt das oft dazu, dass sie einfach unseren Weg mit uns mitlaufen, obwohl sie eben noch in voelliger Hektik in die andere Richtung gelaufen sind.
Kommunikation immer ein Bisschen kompliziert, aber wenn man jemanden um Hilfe bittet, kann man sich ganz sicher darauf verlassen, dass man sie auch bekommt. Wenn wir Leute auf der Strasse nach dem Weg fragen fuehrt das oft dazu, dass sie einfach unseren Weg mit uns mitlaufen, obwohl sie eben noch in voelliger Hektik in die andere Richtung gelaufen sind. Ausserdem sind die technischen Erfindungen hier auch einfach prima. Es gibt ueberall auf der Strasse, an jeder Ecke und sogar an jedem Tempel Getraenkeautomaten mit kalten und heissen
Getraenken. Man kann sich hier heissen Kaffee aus dem Automaten holen!!! Und die Toiletten sind das Allerbeste. Leider ist es uns nicht moeglich, die tausend Funktionen zu durchleuchten, aber es ist doch immer wieder eine Freude, sich bei 10 Grad auf eine beheizte Klobrille zu setzen.
Getraenken. Man kann sich hier heissen Kaffee aus dem Automaten holen!!! Und die Toiletten sind das Allerbeste. Leider ist es uns nicht moeglich, die tausend Funktionen zu durchleuchten, aber es ist doch immer wieder eine Freude, sich bei 10 Grad auf eine beheizte Klobrille zu setzen.Mit unserer Unterkunft hier hatten wir wieder einmal richtig Glueck, wir sind bei einem sehr liebenswerten Japaner gelandet, der sehr schoene kleine Zimmer hat und eine super Kueche, eine heisse Dusche und ein elektrisches Klo. Alles in
allem kein Vergleich zu Indien. Insgesamt muss man sowieso feststellen, dass wir hier immer ziemlich wenig beeindruckt von allem sind. Wuerde man von Berlin nach Japan fahren, waere man bestimmt sehr viel imponierter von der anderen Kultur und all den Dingen, die es so zu entdecken gibt. Aber abgehaertet wie wir sind, ist Japan einfach zu westlich und zu "normal" um uns in grosses Erstaunen zu versetzen.
allem kein Vergleich zu Indien. Insgesamt muss man sowieso feststellen, dass wir hier immer ziemlich wenig beeindruckt von allem sind. Wuerde man von Berlin nach Japan fahren, waere man bestimmt sehr viel imponierter von der anderen Kultur und all den Dingen, die es so zu entdecken gibt. Aber abgehaertet wie wir sind, ist Japan einfach zu westlich und zu "normal" um uns in grosses Erstaunen zu versetzen.Liebe Gruesse und sayonara,
Phil und Isa
Abonnieren
Posts (Atom)



ein Riese im Hobbit-Land


