Udaipur pur

Sonntag, 26. Oktober 2008














Willkommen liebe Leser zu einer neuen Ausgabe der indischen Abenteuer von Isa und Phil,

die letzten Tage in Pushkar waren noch sehr sehr entspannt. Wir haben viel gegammelt, gut gessen und uns regelmaessig den Sonnenuntergang angesehen. Leider mussten wir uns dann aber auch schon wieder von unserem tollen Freund Rav und seiner Frau Anna verabschieden, was schon ein Bisschen traurig war. Aber bestimmt werden wir sie irgendwann in unserem Leben wiedertreffen, sie haben uns sogar zu sich nach London eingeladen.
Weiter ging es dann mit der Bahn nach Udaipur. Die Fahrt war wirklich ziemlich angenehm, lange, aber nicht so anstrengend wie sonst. Anfangs sassen uns ein indischer Vater mit seiner 18jaehrigen Tochter gegenueber, mit denen wir uns dann auch gleich unterhalten haben. Leider konnten sie wirklich nur sehr sehr wenig Englisch und so gestaltete sich die Konversation als mittelmaessig problematisch. Es war aber hoechst interessant, etwas ueber das indische Leben zu erfahren, die Tochter hat 2 Geschwister und wird in einem Jahr heiraten. Im Moment wohnt sie mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf in der Naehe von Ajmer (wo wir umsteigen mussten). Weil sie uns so nett fand, hat sie uns ann auch gleich zu sich nach Hause eingeladen und hat auch gar nicht locker gelassen, als wir ihr mit Haenden und Fuessen versucht haben zu erklaeren, dass wir aber nunmal nach Udaipur muessen.
Angekommen sind wir sogar auch mal richtig puenktlich und ein Hotel hatten wir shcon von Pushkar aus reserviert, also lief alles wie geschmiert. Das Hotel ist sehr schoen und sauber und hat ein gutes Dachterassenrestaurant, wir haben also echt einen Glueckstreffer gelandet.
Am naechsten Morgen haben wir uns dann auch gleich aufgemacht, die Stadt zu erkunden. Wir liefen durch viele schoene kleine verwinkelte Gassen, ueber Bruecken, vorbei an Laedchen und Restaurants. Die Stadt hat einen riesigen See, der ihr bestimmt einen ganz besonderen Touch geben wuerde, nur ist dieser total verdreckt. Vom Wasser sieht man leider nicht allzuviel. Dafuer gibt es ein Luxushotel mitten im See, was von Booten angefahren wird. Es it bestimmt das teuerste Hotel und Restaurant in ganz Indien.
Als es uns in der Mittagshitze zu heiss wurde, haben wir erstmal eine kleine Pause in einem Tempel gemacht. Der war echt verrueckt, die Aussenwaende waren ueber und ueber mit Figuren, den verschiedenen Gestalten Vishnus (glauben wir, es wird fuer nichts garantiert)verziert. Und dann gings weiter, weiter die Strassen entlang und weiter das schoene Udaipur bestaunt. Es ist wirklich wuenderbar hier, einfach die perfekte Mischung, es ist genauso ruhig und gelassen wie Pushkar, nur weniger touristisch und dadurch viel interessanter. Selbst Mick Jagger stattet der Stadt gerade einen Besuch ab.

Der Tag war wunderbar und wir haben abends auch ganz lecker in einem winzigen Restaurant gegessen, aber die Nacht wurde die Hoelle. Isabel hatte Schuettelfrost und bekam Fieber, was noch zu den Glieder-, Kopf und Halsschmerzen dazukam. Und weil in allen Broschueren steht, dass genau diese Symptome Anzeichen fuer Malaria sind, fuhren wir nach Absprache mit den Eltern am naechsten Morgen ins Krankenhaus, um einen Bluttest zu machen. Der weitere Tag verlief in Ungewissheit, Isabel war saft- und kraftlos und versuchte nur, den Tag zu ueberstehen, Philipp machte nachmittgas noch eine kleine Tour durch die Stadt. Um 18.00 dann fuhren wir wieder ins Krankenhaus, um das Ergebnis abzuholen. NEGATIV!!!! YEAH! Bloss eine bloede Grippe und wenn die ueberstanden ist, steht unserer Weiterreise nichts im Wege. Wir waren sehr sehr gluecklich und erleichtert. Auf der Strasse haben die Leute alle mitbekommen, wie dreckig es Isa geht und so fragen sie seit diesem Tag staendig nach ihrem Befinden, das ganze Viertel nimmt Anteil an dem Krankheitsverlauf. Der Tag gestern verlief aehnlich, Isabel im Bett und Philipp teilweise im Hotel und teilweise in der Stadt, viel kann man dazu nicht sagen. Das Fieber sank langsam, aber sicher und heute ist es sogar schon weg. Allerdings ist mal wieder der Durchfall dazugekommen, aber der wird auch noch besiegt.

Heute Abend werden wir uns beim Abendbrot den Film Octopussy angucken, da wohl eine Szene davon hier gedreht wurde und die Inder noch heute stolz darauf sind. Jedes zweite Restaurant zeigt den Film jeden Abend, immer und immer wieder.

Abenteuerliche Gruesse von den Abenteurern,
Phil und Isa

2 Kommentare:

  1. Anonym hat gesagt…

    ddie umgebung, die du beschreibst musst unglaublich sein...ich wünsch euch dass es nur so weiter geht und isa drück ich ganz dolle die daumen, dass sie wieder gesund wird! kopf hoch und zähne zusammen beißen!! ich denk an euch... magda

    26. Oktober 2008 um 10:24  

  2. Anonym hat gesagt…

    Hallo Ihr Beiden,
    schade, dass eure Reise durch Isas Krankheit etwas eingeschränkt ist. Aber da kann man nichts machen, ausser mit Geduld und Gelassenheit hinnehmen bis alles wieder gut ist.
    Aber Mut haben ist das beste Guthaben. Weitermachen. Isa ich wünsche dir, dass du schnell wieder gesund wirst und all die schönen Orte auch geniessen kannst.

    27. Oktober 2008 um 12:32  

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