schreibfaul, fotofaul, reiselustig

Samstag, 6. Dezember 2008












































































































































































































































































































hallo ihr fleissigen leser (gibt es euch ueberhaupt noch?),
jaaa, es stinmmt, wir haben mal wieder lange nicht geschrieben. und meine herren, es ist auch schon wieder ganz schoen viel passiert.
nachdem die thais sich ueberlegt haben, sich gegenseitig zu hassen, sind wir schnell aus dem land gefluechtet und haben uns auf den weg nach kambodscha gemacht. das war allerdings nicht so einfach, wie uns versprochen wurde. unser schoener minibus, der um 7 uhr morgens abholte war prima. air condition und bequem. bis zur grenze war alles in ordnung... aber dann haben wir viel zu viel geld fuer die visa bezahlt und einmal ueber die grenze gelaufen, fuhr der bus auch nicht mehr weiter. wir wurden vor die wahl gestellt, entweder einen bus mit 40 leuten zu nehmen, der allerdings erst voll werden muss (also so ungefaehr 2 stunden warten), ohne air condition ist und 6 stunden bis nach siem reap braucht oder ein taxi zu nehmen, was 3 stunden braucht und 10 dollar pro person kostet. da wir nun schon 8 stunden fahrt hinter uns hatten, haben wir uns dann fuer das taxi entschieden und das war auch wirklich eine gute wahl. die strasse war in keinem zustand, den ein bus gerne mitmacht.
mit 2 neuen freunden haben wir uns dann auf die suche nach einem guesthouse gemacht, was auch wieder nicht so einfach war. kambodscha ist voll von touristen, die keine lust mehr auf thailand hatten. naja wir waren trotzdem erfolgreich und verbrachten wirklich schoene tage in siem reap. nach einem tag stadterkundschaft haben wir uns am naechsten dann morgens um 5 aus dem bett gequaelt um die tempel von agkor anzugucken. es war einfach phaenomenal. wir haben uns ein tuk-tuk fuer den ganzen tag gemietet und sind von tempel zu tempel gefahren und sind aus dem staunen kaum noch rausgekommen. das kann mans chwer beschreiben und wahrscheinlich wirken selbst die fotos nicht so imponierend. das muss man halt einfach live gesehen haben, so wie wir :)
nachmittags haben wir dann eine bootstour durch ein floating village gemacht. auch beeindruckend. es gibt da ein ganzes dorf, was in haeusern auf dem see wohnt ein halbes jahr laeuft. wenn die trockenzeit anfaengt und der see trockenliegt ziehen sie dann fuer ein halbes jahr ins gebirge. und an beiden orten haben sie alles: auf dem see gab es eine schule, einen basketballplatz und einen tempel.
ein wirklich schoener und spannender tag.

dann sind wir aber auch schon wieder weitergefahren nach phnom penh. die stadt ist groesser und hektischer und als stadt selbst nicht ganz so schoen. wir haben aber auch wieder mit 3 anderen travellern einen gelungenen ausflug gemacht. als erstes haben wir uns die killing fields angeguckt und hinterher sind wir noch in das musem ueber den genocid gegangen, wo nachmittags auch ein film darueber lief. es war erschreckend zu sehen, was in der zeit in kambodscha passiert ist. hne zurueckhaltung wurden auch die brutalsten dinge offengelegt und hunderte von schaedeln ausgestellt. man sieht das land mit ganz anderen augen, wenn man bednekt, dass die bevoelkerung heute diese zeit ja eigentlich auch alles noch mitgekriegt hat. manche von ihnen waren moerder und manche opfer und heute leben sie zusammen und keiner weiss, wer wer ist.

weiter gings dann nach sihanoukville mal wieder ein bisschen strandleben geniessen. wir haben wunderbar entspannte 3 tage am meer verbracht, wobei man sagen muss, dass es auch da wieder relativ touristisch war. unsere geplante tour auf eine kleine verlassene insel hat nicht so ganz funktioniert, aber genossen haben wir die zeit da trotzdem. bier kostet uebrigens 30 cent und das direkt am strand mit einem schoenen 2,50 bbq dazu :)

gestern haben wir uns dann auf den rueckweg nach phnom penh gemacht, weil wir uns entschieden haben, den angeblichen 10 stundenweg nach ho chi minh city doch in 2 etappen auf uns nehmen. wir kennen ja mittlerweile die busse hier und wenn sie 4 stunden sagen kommen wir nach 6 an und das wollten wir uns mit dem grenzuebergang dann doch sparen.
also haben wir heute unseren weg fotgesetzt und sind gluecklich und zufrieden in vietnam angekommen. viel haben wir noch nicht gesehen, aber es scheint so, als muessten wir uns morgen mal wieder auf eine shoppingtour begeben :) ausserdem haben wir vor, das kriegsmuseum zu besichtigen und uns vielleicht mal wieder im massagesalon ein bisschen durchkneten zu lassen. achja, das wird schoen.

allerdings rennt uns ein bisschen die zeit davon und langsam muessen wir uns ueberlegen in welchem land wir wieviel zeit verbringen und darauf achten, dass wir nicht zuviel zeit verplempern. immerhin warten noch ganz vietnam und laos auf uns und anfang januar fliegen wir ja schon wieder weiter. da ist ein bisschen organisation angesagt, aber auch das machen wir mit links.

so, jetzt hat es hier aufgehoert zu regnen, dass heisst, wir koennen die strasse wieder betreten und uns auf die suche nach einem schoenen, wohlverdienten bier machen.
auf bald,
Phil und Isa

ein froehliches hallo aus weiter ferne

Sonntag, 23. November 2008
hallo ihr lieben,

oh man, da ist aber schon wieder viel passiert. wir sind so am rumkurven, da kann man unseren blog leicht mal vergessen. also, am 17. sind wir von tokyo nach bangkok geflogen, das war mal wieder eine umstellung: ungefaehr 15 grad waermer, andere waehrung und 2 stunden zeitverschiebung. und die leute sind total anders drauf, am anfang wurden wir von allen nur so angegrummelt. angekommen am flughafen freuten wir uns ueber die billigen preise, als wir uns dann aber aufmachten zur kaoh san road war die freude schnell verblasst. sooo billig, wie wir uns das vorgestellt haben war es dann naemlich doch nicht. wahrscheinlich sind wir einfach ein bisschen verwoehnt von indien. naja, mit unseren knapp 20 kilo auf den ruecken sind wir dann durch die nebenstrassen gestreunert auf der suche nach einem hotel, was in unserem reisefuehrer als billig und ruhig beschrieben wurde. es war nicht ganz leicht zu finden, aber der weg hat sich gelohnt. fuer 2,50 pro person und nacht hatten wir ein sauberes zimmer mit geteiltem bad und ruhig war es auch, obwohl es gleich neben der kaoh san road lag. ein volltreffer also. die naechsten 2 tage verbrachten wir ausschliesslich mit shoppen. man kommt in so einen kaufrausch, wenn man all die dinge ueberall sieht, die trotz allem noch so viel billiger sind, als in berlin. man wird voellig reizueberflutet und faengt teilweise sogar an, ueber dinge nachzudenken, die man in berlin nie angucken wuerde. man muss aber schon sagen, dass es auch viel ramsch gibt, viel touristenkram und die thais versuchen, einem touristenpreise aufzudruecken. so handelten wir und latschten die strassen entlang und verwoehnten uns ab und zu mit einem echt thailaendischen snack. das essen hier ist einfach prima: fuer isabel gibt es haufenweise obst und fuer philipp endlich mal wieder ein bisschen fleisch.
allgemein hatten wir den eindruck, genau im mittelding zwischen indien und japan gelandet zu sein. es gibt aermliche verhaeltnisse (allerdings nicht so aermlich wie in indien) und moderne gebiete (nicht ganz so modern wie in japan). wir wurden leider ein bisschen fotofaul, einfach weil uns nichts mehr so sehr imponiert, wir haben alles schon viel extremer erlebt.

inwischen haben wir bangkok wieder verlassen. am freitagmorgen haben wir uns aufgemacht auf eine insel namens koh chang (falls ihr auf der karte guckt, es gibt zwei inseln, die so heissen. wir sind auf der im nordosten). hier gammeln wir eigentlich hauptsaechlich am strand rum und erholen uns von all dem rumgefahre und sachen erleben. auch reisen kann ganz schoen anstrengend sein...
der strand ist wunderbar, besonders am morgen, mittags wird es aber so unendlich heiss, dass man es kaum aushaelt. sogar im schatten ist man nur noch am schwitzen und das wasser ist eher eine warme badewanne, als die wahre erfrischung. die insel ist wunderbar, aber man muss schon sagen, dass wir nicht gerade auf einer einsamen, unerkundeten insel gelandet sind. es gibt viele viele touristen hier und bungalows und restaurants ueberall. trotz allem aber kein vergleich zu bangkok. und die straende sind auch bei weitem nicht so voll, wie in europa. ausserdem hat der tourismus auch zur folge, dass es wenigstens klos gibt, wo man sich raufsetzen kann, wenn auch nicht mit spuelung :)

eigentlich war unser plan heute, den nationalpark und wasserfaelle zu besichtigen, elefanten soll es auch geben, allerdings ist heute der erste bewoelkte tag und es hat gerade angefangen zu regnen. deshalb verschieben wir das auf morgen oder heute nachmittag, wir werden sehen...
uebermorgen geht es dann auf nach kambodscha. bis dahin muessen wir uns noch einen ungefaehren plan ueber unsere route machen, damit wir wissen, wo wir die grenze am besten uebertreten und wie wir dann weiterfahren. auch ob wir dann nach laos oder vietnam fahren, es will alles wohl ueberlegt sein.
tollerweise haben wir auch noch ein paar probleme mit unseren fluggesellschaften, weil die es einfach nicht gebacken kriegen, einen flug um 100 prozent zu verschieben. bei der einen gesellschaft hat es geklappt und die andere hat es nciht gerafft, dabei geht es um den gleichn flug. verwirrung pur. hoffentlich kriegen wir das aus den anderen laendern noch hin, uns vernuenftig darum zu kuemmern. aber bisher haben wir ja alles gemeistert, da wird das ein leichtes sein.

ganz liebe gruesse aus dem heissen, sommerlichen thailand ins kalte, weihnachtliche berlin,
Phil und Isa

konnichiha, wir leben noch

Freitag, 14. November 2008
Ihr lieben treuen Blogleser,

es tut uns wirklich leid, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber Japan ist wirklich teuer. Wir hatten immer nur 10 Minuten freies Internet und die wurden genutzt, um die wichtigsten Dinge nachzugucken und der Familie zu schreiben. So kam es...aber keine Sorgen, uns geht es wirklich gut. Wir hatten erst eine knappe Woche Tokyo und sind jetzt seit Sonntag in Kyoto. Morgen Abend geht es dann mit dem Nachtbus auch schon wieder zurueck nach Tokyo, weil unser Flug von da aus am Montagmorgen nach Bangkok geht. Es ist schwer zu beschreiben, was wir alles erlebt haben, weil ihr euch vielleicht vorstellen koennt, es war nicht wenig. Tokyo ist toll, wir haben so gut wie alle Viertel gesehen und sind viel durch die Gegend gefahren. Wir haben viele Tempel und Shrines besichtig, haben den Fischmarkt angeguckt, waren in den Shopping-areas und haben im Sony-Center die neusten technischen Erfindungen bestaunt. Wir haben viele viele Parks gesehen und an Philipps Geburtstag haben wir einen wunderschoenen Ausflug in das Hafenviertel gemacht. Im Rathaus waren wir (fuer umsonst) im 45. Stock und hatten einen tollen Ausblick auf die Stadt. Unser Guesthouse war sehr klein, aber fein. Die Zimmer sind echt winzig und man ist den anderen Besuchern immer sehr nahe, weil man viel Zeit in der Lobby verbringt, wo sich alle Welt trifft, weil die Zimmer schlicht und einfach zu klein sind, um sich auch nur drin umzudrehen.

Mit dem Nachtbus, der wirklich mal komfortabel war sind wir dann auf nach Kyoto. Die Stadt bietet tausende, aber wirklich tausende Dinge, die man besichtigen kann. Man stolpert foermlich von einem Tempel in den naechsten Shrine und dann in den naechsten Park, wo die Baeume in den allerschoensten Farben stehen. Mit einem spanischen Paar aus dem Guesthouse haben wir einen Tagesauflug nach Nara gemacht, wo man einen riesengrossen Buddha im groessten hoelzernen Gebaeude der Welt bestaunen konnte. Dort wanderten wir auch wieder durch einen grossen Park, in dem viele Rehe wohnen und mal wieder hunderte von Tempel und Shrines stehen. Zum kroenenden Abschluss waren wir noch Sushi essen in einem Restaurant, wo das Essen auf einem Fliessband im Kreis an einem vorbeifaehrt.



Am Besten von allen Erfahrungen sind aber die Japaner selber. Sie sind so unglaublich hilfsbereit, das glaubt man gar nicht. Leider verstehen sie nicht allzuviel Englisch und so ist die Kommunikation immer ein Bisschen kompliziert, aber wenn man jemanden um Hilfe bittet, kann man sich ganz sicher darauf verlassen, dass man sie auch bekommt. Wenn wir Leute auf der Strasse nach dem Weg fragen fuehrt das oft dazu, dass sie einfach unseren Weg mit uns mitlaufen, obwohl sie eben noch in voelliger Hektik in die andere Richtung gelaufen sind.
Ausserdem sind die technischen Erfindungen hier auch einfach prima. Es gibt ueberall auf der Strasse, an jeder Ecke und sogar an jedem Tempel Getraenkeautomaten mit kalten und heissen Getraenken. Man kann sich hier heissen Kaffee aus dem Automaten holen!!! Und die Toiletten sind das Allerbeste. Leider ist es uns nicht moeglich, die tausend Funktionen zu durchleuchten, aber es ist doch immer wieder eine Freude, sich bei 10 Grad auf eine beheizte Klobrille zu setzen.
Mit unserer Unterkunft hier hatten wir wieder einmal richtig Glueck, wir sind bei einem sehr liebenswerten Japaner gelandet, der sehr schoene kleine Zimmer hat und eine super Kueche, eine heisse Dusche und ein elektrisches Klo. Alles in allem kein Vergleich zu Indien. Insgesamt muss man sowieso feststellen, dass wir hier immer ziemlich wenig beeindruckt von allem sind. Wuerde man von Berlin nach Japan fahren, waere man bestimmt sehr viel imponierter von der anderen Kultur und all den Dingen, die es so zu entdecken gibt. Aber abgehaertet wie wir sind, ist Japan einfach zu westlich und zu "normal" um uns in grosses Erstaunen zu versetzen.
Liebe Gruesse und sayonara,
Phil und Isa



















ein Riese im Hobbit-Land

Essen in Restaurants wir im Schaufenster als Plastikmodell dargestellt
(so braucht man auch keine englische Menu-Karte)


Japaner stehen besonders auf gruenen Tee, in allen moeglichen Formen, hier als Eis

Ja, Kyoto ist schoen :)

zurueck aus der wueste und ein resume

Freitag, 31. Oktober 2008




hallo ihr lieben,

wir sind gerade aus der wueste thar von einer kamelsafari zurueckgekommen. aber erst einmal der reihe nach:

nachdem Isabel wieder bei Kraeften war, haben wir uns gleich fuer einen kochkurs in udaipur angemelet. der fand bei der frau vom hotelbesitzer zu hause statt und war sehr sehr geil. wir konnten uns verschiedene gerichte aussuchen, die wir lernen wollten und dann gings los. 3 stunden lang indisches essen und vor allem indisches wuerzen kennenlernen und hinterher wurde gespeist wie bei den koenigen. in der ganzen langen zeit von bereits 3,5 wochen haben wir nicht so lecker gegessen, wie an dem tag.
unser ursprungsplan, uns das fest diwali noch in udaipur anzugucken wurde durchkreuzt, weil wir dann gar nicht mehr weggekommen waeren und so mussten wir schon am dienstag mittag den bus nach jodhpur nehmen. nach einer sehr langen, aber komfortablen busreise sind wir abends in einem schoenen hotel angekommen und haben uns beim abendbrot auf dem rooftop das feuerwerk angesehen. diwali ist so etwas wie silvester, das neue jahr im hindukalender hat angefangen und die feierei ging 3 tage lang, einen religioesen hintergrund hatte der spass auch noch, aber das haben wir nicht so ganz verstanden.
am mittwoch dann haben wir uns dann auf den weg gemacht, das fort von jodhpur zu besichtigen. auif dem weg dorthin trafen wir einen sehr netten 18jaehrigen amerikaner, mit dem wir dann zusammen das riesige gelaende erkundeten und auch hinterher beim lunch waren. falls wir jemals nach new york fahren sollten, haben wir da jetzt auch schon eine anlaufstelle.
da der tag ein ferientag war, haben wir sonst nicht weiter viel erlebt, aber wir haben uns fuer die kamelsafari am naechsten tag mit uebernachtung in der wueste entschieden.
nachdem wir noch in ziemlicher hektik den indien-reisefuehrer bei der post nach hause geschickt haben, ging es dann also ab in die wueste.
wir wurden von einem auto 1,5 stunden dorthingefahren, wobei wir noch einen kleinen zwischenstopp in einem sehr schoenen garten mit affen hatten. nach der sehr langen autofahrt fuhr der fahrer irgendwann rechts ran und da standen ein mann und ein junge und 2 kamele, die nur noch auf uns warteten. wir ritten ca. 1,5 stunden zu dem haus des kamelmannes quer durch die wueste, wo uns ein haufen kiner gleich in beschlagnahm. wir bekamen ein indisches mittagessen und nach einer verschnaufpause ging es abends zu einer grossen duene, von wo aus wir den sonnenuntergang bestaunt haben. wieder zurueck bei der huette (es gab kein richtiges dorf, nur ein paar huetten) gab es auch schon wieder abendbrot. es war alles sehr spartanisch, kein fliessendes wasser, kein klo, keine elektrizitaet und das abendessen demnach auch in voelliger dunkelheit.
zur uebernachtung fuehrte uns der maelmann diesmal zu fuss 10 minuten von seiner huette weg in die duenen, wo wir ein lager aufschlugen. wir bekamen eine decke als unterlage zum schlafen und eine zum zudecken. die sehr viel waermere decke haben wir leider als kopfkissen interpretiert und so wurde die nacht ziemlich kalt. noch dazu wurden wir mehrmals von schwarzen kaefern attackiert, aber der sternenhimmel war es allemal wert.
voellig verschlafen bewunderten wir mit einem chai-tee am naechsten morgen den sonnenaufgang. nach einer langen wartezeit, in der die kinder hoffnungslos versuchten, mit uns zu spielen, wir aber noch voellig in den seilen hingen, ging es dann zum furehstueck und danach wieder in die wueste, duenen und doerfer gucken, diesmal aber auf einem wagen, damit unsere hintern nicht so leiden.
ein mittagessen gab es dann sogar auch noch und schon haben wir uns auch wieder von dem kamelmann und seiner familie verabschiedet und uns ins auto in richtung dusche gesetzt.

heute abend machen wir uns dann im nachtzug auf den weg nach delhi um dort am fruehen sonntag morgen unseren flieger zu bekommen.

da die zeit in indien nun schon gefuehlt vorbei ist (die 2 halben tage zaehlen nicht), ist hier wohl unn die zeit gekommen, ein kleines resume zu ziehen:

indien ist faszinierend. es ist bunt und dreckig, laut und anstrengend , aber auch einfach interessant, aufregend und abenteuerlich.
wir sahen papiertuetenfressende kuehe, drogenanbietende klopapierverkaeufer, wir lernten ueber alles und jeden zu verhandeln und etwas von der indischen gelassenheit, da hier nie, aber auch wirklich nie etwas in deinem tempo geschieht.

INDIEN IST GEIL!!!


aber jetzt gibt es neue sachen zu entdecken in einem voellig anderen land mit einer voellig anderen kultur. auf ins neue abenteuer,
wir sagen goodbye und auf wiedersehen,
Phil und Isa

Udaipur pur

Sonntag, 26. Oktober 2008














Willkommen liebe Leser zu einer neuen Ausgabe der indischen Abenteuer von Isa und Phil,

die letzten Tage in Pushkar waren noch sehr sehr entspannt. Wir haben viel gegammelt, gut gessen und uns regelmaessig den Sonnenuntergang angesehen. Leider mussten wir uns dann aber auch schon wieder von unserem tollen Freund Rav und seiner Frau Anna verabschieden, was schon ein Bisschen traurig war. Aber bestimmt werden wir sie irgendwann in unserem Leben wiedertreffen, sie haben uns sogar zu sich nach London eingeladen.
Weiter ging es dann mit der Bahn nach Udaipur. Die Fahrt war wirklich ziemlich angenehm, lange, aber nicht so anstrengend wie sonst. Anfangs sassen uns ein indischer Vater mit seiner 18jaehrigen Tochter gegenueber, mit denen wir uns dann auch gleich unterhalten haben. Leider konnten sie wirklich nur sehr sehr wenig Englisch und so gestaltete sich die Konversation als mittelmaessig problematisch. Es war aber hoechst interessant, etwas ueber das indische Leben zu erfahren, die Tochter hat 2 Geschwister und wird in einem Jahr heiraten. Im Moment wohnt sie mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf in der Naehe von Ajmer (wo wir umsteigen mussten). Weil sie uns so nett fand, hat sie uns ann auch gleich zu sich nach Hause eingeladen und hat auch gar nicht locker gelassen, als wir ihr mit Haenden und Fuessen versucht haben zu erklaeren, dass wir aber nunmal nach Udaipur muessen.
Angekommen sind wir sogar auch mal richtig puenktlich und ein Hotel hatten wir shcon von Pushkar aus reserviert, also lief alles wie geschmiert. Das Hotel ist sehr schoen und sauber und hat ein gutes Dachterassenrestaurant, wir haben also echt einen Glueckstreffer gelandet.
Am naechsten Morgen haben wir uns dann auch gleich aufgemacht, die Stadt zu erkunden. Wir liefen durch viele schoene kleine verwinkelte Gassen, ueber Bruecken, vorbei an Laedchen und Restaurants. Die Stadt hat einen riesigen See, der ihr bestimmt einen ganz besonderen Touch geben wuerde, nur ist dieser total verdreckt. Vom Wasser sieht man leider nicht allzuviel. Dafuer gibt es ein Luxushotel mitten im See, was von Booten angefahren wird. Es it bestimmt das teuerste Hotel und Restaurant in ganz Indien.
Als es uns in der Mittagshitze zu heiss wurde, haben wir erstmal eine kleine Pause in einem Tempel gemacht. Der war echt verrueckt, die Aussenwaende waren ueber und ueber mit Figuren, den verschiedenen Gestalten Vishnus (glauben wir, es wird fuer nichts garantiert)verziert. Und dann gings weiter, weiter die Strassen entlang und weiter das schoene Udaipur bestaunt. Es ist wirklich wuenderbar hier, einfach die perfekte Mischung, es ist genauso ruhig und gelassen wie Pushkar, nur weniger touristisch und dadurch viel interessanter. Selbst Mick Jagger stattet der Stadt gerade einen Besuch ab.

Der Tag war wunderbar und wir haben abends auch ganz lecker in einem winzigen Restaurant gegessen, aber die Nacht wurde die Hoelle. Isabel hatte Schuettelfrost und bekam Fieber, was noch zu den Glieder-, Kopf und Halsschmerzen dazukam. Und weil in allen Broschueren steht, dass genau diese Symptome Anzeichen fuer Malaria sind, fuhren wir nach Absprache mit den Eltern am naechsten Morgen ins Krankenhaus, um einen Bluttest zu machen. Der weitere Tag verlief in Ungewissheit, Isabel war saft- und kraftlos und versuchte nur, den Tag zu ueberstehen, Philipp machte nachmittgas noch eine kleine Tour durch die Stadt. Um 18.00 dann fuhren wir wieder ins Krankenhaus, um das Ergebnis abzuholen. NEGATIV!!!! YEAH! Bloss eine bloede Grippe und wenn die ueberstanden ist, steht unserer Weiterreise nichts im Wege. Wir waren sehr sehr gluecklich und erleichtert. Auf der Strasse haben die Leute alle mitbekommen, wie dreckig es Isa geht und so fragen sie seit diesem Tag staendig nach ihrem Befinden, das ganze Viertel nimmt Anteil an dem Krankheitsverlauf. Der Tag gestern verlief aehnlich, Isabel im Bett und Philipp teilweise im Hotel und teilweise in der Stadt, viel kann man dazu nicht sagen. Das Fieber sank langsam, aber sicher und heute ist es sogar schon weg. Allerdings ist mal wieder der Durchfall dazugekommen, aber der wird auch noch besiegt.

Heute Abend werden wir uns beim Abendbrot den Film Octopussy angucken, da wohl eine Szene davon hier gedreht wurde und die Inder noch heute stolz darauf sind. Jedes zweite Restaurant zeigt den Film jeden Abend, immer und immer wieder.

Abenteuerliche Gruesse von den Abenteurern,
Phil und Isa

Namaste aus Pushkar

Montag, 20. Oktober 2008
Heyho ihr da draussen,

wir sind gut in pushkar angekommen und geniessen die "ruhe" ... (mit dem bus circa 4 std von jaipur). alleine die fahrt war wieder ein abendteuer. der busfahrer fuhr wie ein raudi und so hatte ich ein wenig angst um mein gepaeck was auf dem dach nur notduerftig gefestigt war. isa ging es an dem tag auch nciht so gut und noch dazu war es ein voellig ueberfuellter bus ohne ac. meine beine hatten noch weniger platz und so waren die 4 std gefuehlte 6 std. als wir dann ankamen ging auch alles ganz schnell...



cindy die bisher mit uns gereist war, sagte auf einmal... sie gehe in das hotel x ihrer freundin... ohne zu fragen ob wir zusammen dahin wollen. nein sie maschierte ohne uns los. nun war die nutzreisefreundschaft ja nicht mehr so wichtig. sie hatte ja jetzt jemand anderen.
also ohne verabschiedung ging es dnan los richtig stadtkern.
und wir fanden auch gleich an ganz nettes hotel was von 2 bruedern geleitet wird. die zimmer sind sauber... besonders dsa bad :) was fuer ein luxus!!

ansonsten ist die stadt sehr klein und sehr touristisch. besonders viele israelis kommen hier her... um billig urlaub zu machen, einzukaufen und legal drogen zu konsumieren.
wirkliche sehenswuerdigkeiten gibt es hier nciht. dafuer haben wir unseren freund aus delhi (rav) iwedergetroffen, diesesmal mit frau. heute abend gehen wir dann mit ihm einen netten abend verbringen.
ein anderes problem was wir im moment haben ist, das es kein geld mehr aus den automaten in pushkar gibt. und wir sind gerade knapp bei kasse. hoffentlich wird der bald wiederaufgefuellt... ansonsten muessen wir dollar tauschen... aber wir kriegen das schon hin.

jetzt gehen wir an das ostufer vom see und schauen wie jeden abend (5uhr bis 6 uhr) uns den wunderschoenen sonnenuntergang an.

viele gruesse bis dahin

isa und phil